Eifel-Mosel-Cup: 3. Lauf in Mehren

Unsere Fahrer liegen gut im Rennen - und sind vermutlich auf dem Weg zum Siegertreppchen in der EMC-Gesamtwertung! Hier sind Olli's neue Gedanken - frisch von der Rennstrecke.

Kaum eine Woche nach dem genialen „Sonnenrennen“ in Minderlittgen geschieht das Unfassbare! Es ist immer noch Sommer. Die Sonne brennt und es ist mal wieder ein „Eifel-Mosel-Sonntag“. Der dritte Lauf in der Vulkaneifel war wie gewöhnlich bestens organisiert und das neue Konzept mit längeren Runden und Laufzeiten zieht nach wie vor viele Teilnehmer an. Auch das Bike- Aid Team hat neben den üblichen Verdächtigen viele Fahrer an die Startlinie gebracht.

Ich persönlich hatte wieder leichte Erkältungssymptome und befürchtete bereits das Schlimmste. Ich machte mich also auf quälende Anstiege und leichte Atemnot gefasst. Das Startprozedere war wieder etwas unübersichtlich und der ein oder andere Hobbyfahrer schmuggelte sich in den Lizenzblock, was bei den recht engen Streckenverhältnissen ein großer Vorteil sein kann. Aber der gute Timo und ich platzierten uns dahin, wo wir hingehörten.

Der „Neuzugang“ Timo Buchheit stresst mich sowieso beim EMC! Wir beide haben bisher bei den letzten Läufen immer unsere Privatfehde gehabt und uns gegenseitig zum Schnellfahren gezwungen. Gut so! Auch beim dritten Lauf hatte ich die Nase vorne, aber es war dermaßen knapp, dass ich in der letzten Runde voll an mein Limit gehen musste, um Timo auf Distanz zu halten.

Naja, sagen wir fünf Sekunden Vorsprung zu retten. Aber alles läuft, wie es sein sollte, ganz freundschaftlich ab.

Apropos Strecke, der technische Anspruch hat sich deutlich verringert. Dies war sehr augenfällig in Mehren. Viele breite Forstwege erlaubten eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Anstiege waren seicht. Es gab eine kurze Rampe entlang der A1. Richtig schön auf unwegsamer Wiese. Und genau diese Stelle nutzte ich, um anzugreifen.

Hier konnte ich mich von Timo lösen und ein paar Sekunden zwischen uns bringen. Danach hielten wir aber die letzte Runde durchweg „Blickkontakt“ und ich konnte wie bereits erwähnt einen knappen Vorsprung retten. Meine Beine dankten den Streckendesignern, dass es gegen Ende keine steilen Abschnitte mehr gab, sonst hätte es durchaus Krampfalarm geben können.

Am Ende stand ein Schnitt von 24,4 auf dem Tacho. Also eine schelle Strecke. Wobei ich gar nicht wissen will, was die absoluten Cracks bei den Lizenzfahrern am Ende für ein Durchschnittstempo hatten. Timo wurde als dritter in der Klasse MHK Hobby und ich in der selbigen als zweiter geehrt.

Jetzt steht noch der letzte Lauf am Pfingstmontag aus. Hier wird dann die Gesamtwertung in den einzelnen Klassen gemacht. Dabei haben einige Fahrer aus dem Team gute Chancen auf vordere Platzierungen in ihren Leistungsklassen.

Doch Aussagen über mögliche Platzierungen kann man erst verlässlich machen, wenn die Verantwortlichen einen Zwischenstand der Cupwertung veröffentlichen.

Deshalb gibt es im Laufe der Woche ein Update.
Ansonsten bis Pfingstmontag.

Olli